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    Do 02 Okt, 09:17 Uhr – Pforzheim
     
    Vorjahressieg wiederholt
     
    Laura Wildenmann und René Gassenmeier gewinnen Jugend-Meistertitel des Reiterrings
     
    Pforzheim (PZ) - Laura Wildenmann vom Pforzheimer Reiterverein (Dressur) und René Gassenmeier vom Reit- und Ritterverein Gengenbachtal (Springen) haben sich den Jugend-Meistertitel 2008 des Reiterrings Hügelland gesichert. Beide konnten ihren Gesamtsieg aus dem Vorjahr wiederholen.
     
    Durch zwei Erfolge in den beiden Dressur-Wertungsprüfungen und der Höchstpunktzahl verwies Laura Wildenmann ihre Konkurentinnen Nicola Coens aus Straubenhardt, Kristina Fesenbeck (Oberderdingen) und Sina Mustapha (Bretten) auf die Plätze. René Gassenmeier beendete die beiden gut besetzten L-Springen als zweitbester und bester Reiter des Reiterrings und gewann den Titel mit insgesamt 18 Punkten knapp vor David Urban (Oberderdingen) und Jennifer Preuss (Waldbronn).
     
    Neben der Jugendmeisterschaft stand auch das Finale der Jugendförderprüfungen des Reiterrings Hügelland auf dem Programm. Die besten drei Wertungen aus fünf Prüfungen vor dem Finale zählten für das Zwischenklassement, das Sina Mustapha (Bretten) mit 28 von 30 möglichen Punkten anführte. Ihr reichte ein zweiter Platz in der A-Dressur hinter Katharina Wagner (Oberderdingen) und Luisa Frey vom Pforzheimer RV.
     
    Gesamtsieg an Schraishuhn
     
    Insgesamt 31 junge Reiter gingen bei der Final-Stilspringprüfung mit Stechen Klasse A an den Start, die Jens Söhnle (Pforzheimer RV) für sich entschied. Der Gesamtsieg ging letztlich an Johanna Schraishuhn aus Mühlacker. Sie konnte im Finale zwar nicht punkten, ihre zehn Zähler aus dem A-Springen vom Vortag reichten jedoch aus, um vom dritten Rang der Zwischenwertung mit nur einem Punkt Vorsprung an die Spitze zu ziehen. Zweite wurde Jasmin Nußstern vor Svenja Schönthaler (beide Straubenhardt).
     
    "Mit Jugendförderprüfungen soll jugendlichen Reitern der Einstieg in den Turniersport erleichtert werden", sagt Ring-Vorsitzender Gerhard Klotz. Uli Faulhaber – Pforzheimer Zeitung vom 2. Oktober 2008
     
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    Di 30 Sep, 02:11 Uhr – Pforzheim
     
    Auf kleinen Pferden hoch hinaus
     
    Pforzheim (PZ) - Hans-Günter Winkler und Isabell Werth haben ihre ersten Turniersiege auf einem Pony gefeiert, viele weitere Olympiasieger und Weltmeister auch. Bei ihren vierbeinigen „Sportgeräten“ handelte es sich vermutlich nicht um niedliche runde Shetlandponys, etwa solche, wie sich der Pferdesport-Laie unter der Bezeichnung Pony vorstellt.
     
    „Das sind Rasenmäher oder Spielponys. Hier wird aber auf Sportponys geritten“, sagt Heinz Bürk aus Bad Wildbad. Und sein Urteil lässt keine Deutung zu. Der langjährige, engagierte Ponybeauftragte des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg, respektvoll „Ponypapst“ genannt, zeichnet letztlich auch dafür verantwortlich, dass die süddeutschen Ponymeisterschaften 2008 nicht mangels Veranstalter abgesagt, sondern an den Pforzheimer Reiterverein (PFRV) vergeben wurden.
     
    Und so trafen sich am Wochenende die besten Ponyreiter aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen, um sich mit ihren rund 135 Ponys in Einzel- und Mannschaftswettbewerben zu messen. Familienministerin Ursula von der Leyen hatte dazu die Schirmherrschaft übernommen, der PFRV die Organisation und Arbeit.
    Kaum zu unterscheiden
     
    Mit ihrem Stockmaß von bis zu 1,48 Metern sind die Sportponys mitunter kaum von Großpferden zu unterscheiden – das gilt ebenso für den Anschaffungspreis, wie auch die Höhe der Hürden beim M-Springen (1,30 Meter) der Meisterschaft. Solche Größenverhältnisse haben auch Großpferde bei einem S-Springen zu meistern. So sahen die Besucher, die den Weg zur Reitanlage auf dem Buckenberg fanden, tolle Leistungen junger Reiter und Amazonen. Allerdings waren keine aus dem Bereich des Reiterrings Hügelland dabei. „Wir haben genügend Ponys, aber verdammt wenig gute Ausbilder in Baden-Württemberg, die sich darum kümmern“, kritisierte Heinz Bürk.
     
    Da konnten die Baden-Württemberger beispielsweise im Dressurviereck nicht mit den Hessen mithalten, die mit sieben Reitern und acht Ponys angereist waren und die Plätze eins und zwei in der Mannschafts- und den ersten Rang in der Einzelwertung belegten. Landestrainer Heinz-Günter Scholten war begeistert. „Ich bin sehr zufrieden. Alle haben Medaillen bekommen. Besser geht's nicht.“ Im Springparcours wollte eigentlich der 14-jährige Pascal Lindner aus Ilsfeld die Kastanien für Baden-Württemberg aus dem Feuer holen. Er lag vor dem Finale in Führung, leistete sich dann aber einen Fehler und musste Alexandra Paul aus Altursried Sieg und Pokal überlassen.
     
    Schlimmer traf's Franziska Ritter aus Meissenheim. Sie begrub nach einem Sturz vom Pferd, als Zweite der Gesamtwertung vor dem Finale, ihre Hoffnungen unter dem PZ-Hindernis. „Ponysport macht Spaß, auch weil es den Herrn Bürk gibt. Durch ihn kommen wir auch zu großen Turnieren“, sagte sie noch kurz zuvor. Franziska hat, wie Pascal, schon im Kindergartenalter mit dem Reiten angefangen. Beide sind auch schon auf Großpferden geritten. „Aber mit dem Pony hat man mehr Erfolg“, sagen sie. Das liegt auch daran, dass die kleineren Pferde für Kinder leichter zu handhaben sind, sagt Pascals Vater und Trainer Werner Lindner. Außerdem, „es gibt in Baden-Württemberg nur etwa zehn Ponys, die M gehen können. Vielleicht ein paar mehr, aber nicht mehr Kinder, die so weit sind.“
     
    „Immer wieder“
     
    „Sehr zufrieden“ war PFRV-Vorsitzender Hans Schweizer-Müller. „Es war ein schönes Turnier mit einer guten Kulisse – heute Nachmittag. Wenn uns jemand bittet, so etwas wieder zu tun, werden wir das machen.“ Uli Faulhaber – Pforzheimer Zeitung vom Dienstag 30. September 2008.
     
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    Mo 29 Sep, 23:32 Uhr – Pforzheim
     
    "SDPM 2008" Website wird weiter aktualisiert

    Pforzheim (zmk-Press) - Die Süddeutschen Ponymeisterschaften 2008 haben weiter ihren gebührenden Webauftritt. Das breite Infoangebot unter der Domain www.sueddeutsche-ponymeisterschaften.de oder kürzer www.sdpm.de hatte gewaltigen Zulauf. Während der letzten Wochen vor dem Event und des Turnierwochenendes besuchten täglich bis zu 1.200 Leser unser Angebot, das freut uns natürlich riesig.
     
    Ebenso wie das Event selbst, das super Sport bot und die Jugend aus sieben Bundesländern doch viel näher zusammenbrachte. Deshalb wächst der Inhalt der Site nochmals an, mit sämtlichen relevanten Informationen zu diesem Championat. Und vor allem mit einer gewaltigen Bilder-Galerie, unsere Fotografen haben über 1.000 Bilder während der Veranstaltung geschossen. Die gewerblichen Fotografen nicht mitgezählt. Immer sobald Infos und Bilder verfügbar sind, stellen wir sie ein – aktuell, gezielt und umfangreich. Zur Erinnerung:
     
    Eigentlich wäre die Ausrichtung der diesjährigen Süddeutschen Meisterschaften der Ponyreiter Sache des Landesverbandes Rheinland-Pfalz gewesen. Dort aber ließ sich kein Veranstalter finden, der den hohen Anforderungen an die Ausrichtung eines so hochklassigen Turniers entsprochen hätte. So fand das Pony-Championat in diesem Jahr im Ländle statt.
     
    Heinz Bürk, Pony-Beauftragter des Landesverbandes Baden-Württemberg, hat mit dem Pforzheimer Reiterverein e.V. einen renommierten Turnierveranstalter für die Meisterschaften gewinnen können. Vom 26. bis 28. September war die Goldstadt also Treffpunkt der besten Ponyreiter aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen und Thüringen.
     
    Einen weiteren Glanzpunkt an diesem Wochenende setzten die diesjährigen Jugendmeisterschaften und Finals der Jugendförderprüfungen des Reiterring Hügelland, die in Springen und Dressur im Rahmen dieses hochklassigen Turniers erneut auf dem Buckenberg ausgetragen wurden. Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen findet Ihr unter der Rubrik "SDPM live" - "Ergebnisse".
    Wie bereits im vergangenen Jahr durch PFRV-Vorstand Hans Schweizer angekündigt, wurde damit 2008 neben dem internationalen CSI***-Weltranglistenturnier um den S&G Goldstadt Cup Ende Mai auch die Veranstaltungsreihe im Jugend-Spitzensport wie geplant fortgesetzt. Nach Auswertung der Turnierdaten fällt hoffentlich bald die Entscheidung über eine Fortsetzung des Jugendturniers im Jahr 2009 mit Spitzen-Ponysport im Mittelpunkt. Eines sei bereits jetzt schon verraten: ein super Termin wurde im Turnierkalender vorsorglich bereits reserviert. Wir halten Euch auf dem Laufenden.


     
    Fr 19 Aug, 11:25 Uhr – Pforzheim
     
    SDPM-Zeiteinteilung steht zum Download bereit

    Pforzheim (zmk-Press) - Die Spannung steigt, wie erwartet häuften sich beim Veranstalter in den letzten Tagen die Anfragen nach der von vielen heiß begehrten Zeiteinteilung für die Süddeutschen Ponymeisterschaften 2008. Nach erfolgtem Feinschliff und Anpassungen bei Zeiten, Richtern und Wettkampfstätten, stehen nun die endgültigen Print-Versionen sowohl für Teilnehmer als auch Zuschauer unter der Rubrik "SDPM Live" zum Download bereit.

    Gleichzeitig versendete der Reutlinger Turnierservice "hippo data" die Schreiben mit Nennungsbestätigung, Infos zum Turnier und der Zeiteinteilung an sämtliche Teilnehmer und beteiligten Landesverbände. Darüber hinaus geht die Online-Version der Zeiteinteilung, die während der Veranstaltung direkt vom Wettkampfgeschehen auch live die Ergebnisse liefert, in Kürze ebenfalls ans Netz.
     
    Zusätzliche Helferresourcen benötigt
     
    Wie bereits ausführlich berichtet, übertrifft die Resonanz auf dieses Jugendturnier selbst die kühnsten Erwartungen der Organisatoren, auch die von Insidern aus der Ponyszene. Fast 750 Starts von Freitagmittag bis Sonntagabend, mehr als 50 Stunden Sport pur wollen am Turnierwochenende bewältigt sein. Eine Heerschaar Helfer ist bereits seit Wochen mit den Vorbereitungen beschäftigt, während des Turniers werden jedoch noch viele weitere Kräfte benötigt.

    Turnierleiter Christian Kraus, der nach seinem Reitunfall vergangene Woche mit anschließender OP in Kürze das Klinikum Pforzheim wieder verlassen kann ist mit Hochdruck dran, zusätzliche Ressourcen aus den Reihen des Pforzheimer Reiterverein und den umliegenden Reitvereinen des Reiterring Hügelland zu aktivieren. "Unsere Helferpläne sind leider noch nicht vollständig gefüllt. Wir würden uns freuen, wenn in der Vorbereitungsphase und während des Turniers zusätzliche Helfer bereit wären uns zu unterstützen" erklärt Kraus. "Wir bauen vor allem auch auf die Mithilfe der Eltern der Jugendlichen, für die wir dieses Turnier veranstalten und die dort unter besten Rahmenbedingungen an den Start gehen können".
     
     

     
    So 14 Aug, 16:55 Uhr – Löningen-Boen
     
    DM Pony Vielseitigkeit: Nina Stegemann ist Deutsche Meisterin
     
    Löningen (fn-press). Nina Stegemann aus Westbevern ist die neue Deutsche Meisterin der Ponyvielseitigkeitsreiterin. Die aktuelle Doppeleuropameisterin setzte sich mit Mr. Hale Bob an diesem Wochenende in Löningen-Böen-Bunnen auch gegen die nationale Konkurrenz durch und verwies ihre EM-Teamkolleginnen Jenny Tönjes (Ganderkesee) mit Aircraft und Pia Münker (Meerbusch) mit Biggi auf die Plätze.
     
    Während die frisch gebackene Deutsche Meisterin in Böen-Bunnen einen Start-Ziel-Sieg landete und sich dank eines Dressurergebnisses von nur 40,5 Minuspunkten und einer fehlerfreien Geländerunde im abschließenden Springen sogar vier Strafpunkte für Zeitüberschreitung erlauben durfte, würfelten ihre EM-Mitstreiter ihre Ergebnisse im Parcours noch einmal kräftig durcheinander. Mit Hilfe einer Nullrunde zog die nach Dressur und Gelände noch an fünfter Stelle rangierende Jenny Tönjes mit der bis dahin Zweitplatzierten Pia Münker gleich, die im Parcours einen Fehler hatte hinnehmen müssen. Das bedeutete einen Endstand für 46,9 Minuspunkte für beide Reiterinnen, wonach die bessere Geländeleistung zugunsten von Jenny Tönjes den Ausschlag für die Platzierung gab. Die vierfache Weser-Ems-Meisterin, die auf dem Geländekurs zwar langsamer gewesen, aber dichter an die erlaubte Zeit herangeritten war, durfte die Silbermedaille in Empfang nehmen. Die Rheinländerin Pia Münker erhielt Bronze vor ihrem Landsmann, dem Vierten im EM-Goldteam, Ben Leuwer (Königswinter) mit Friedrichshof Nighttiger (47,8), der ebenfalls einen Abwurf im Springen kassiert hatte. Gleich zwölf Strafpunkte waren auf das Konto der EM-Einzelreiterin Alina Meister (Löptin) mit Johnny Boy gegangen, die damit vom vierten auf den sechsten Platz in der Meisterschaftswertung zurückfiel (57,3). Sie machte den Weg frei für Jule Wewer (15, Peheim) mit Dorina, die dank einer fehlerfreien Runde in die Gruppe der EM-Reiter vorrückte und Fünfte wurde.
     
    Insgesamt bewarben sich 57 Nachwuchsreiter aus ganz Deutschland in Böen-Bunnen um den Meistertitel. 21 von ihnen beendeten die von dem ehemaligen erfolgreichen Championatsreiter Harry Klugmann konzipierte Geländestrecke ohne Hindernisfehler, 15 auch ohne Zeitfehler. Daneben waren aber auch zahlreiche Verweigerungen zu verzeichnen. Besonders die an zentraler Stelle, auf und neben dem Springplatz angelegten Hindernisse bereiteten den gerade den jüngeren Paaren Probleme. Insgesamt schieden elf Paare im Gelände aus. "Viele Reiter kamen mit den Aufgaben mangels Erfahrung noch nicht zurecht. Sie sind die Sprünge zu schnell angegangen, haben das Charakteristische der Streckenführung nicht erkannt. Ich habe den Eindruck, dass das Geländetraining mancherorts einfach vernachlässigt wird. Die Geländestrecke war einer DM würdig, aber nicht zu schwer. Hier gab es keine Aufgabe, die mit etwas Übung nicht zu leisten gewesen wäre", sagte Fritz Lutter (Warendorf), Bundestrainer der Ponyvielseitigkeitsreiter.
     
     

     
    Fr 12 Sep, 14:31 Uhr – Pforzheim
     
    SDPM-Turnierchef beim Reiten verunglückt
     
    Pforzheim (zmk-Press) - Die Schreckensnachricht verbreitete sich bei den Organisatoren in Windeseile: Christian Kraus, der Turnierleiter der diesjährigen Süddeutschen Ponymeisterschaften war bereits am Abend des vergangenen Dienstags während der Arbeit mit seinem 4-jährigen Nachwuchsspringpferd auf dem Hans-Günter Winkler-Platz des Pforzheimer Reitervereins gestürzt und hatte sich so ernsthafte Verletzungen zugezogen, dass er vom herbeigerufenen Notarzt erstversorgt und anschließend stationär ins Klinikum Pforzheim eingeliefert werden musste.
     
    Da zunächst unklar war, als wie schwerwiegend sich Kraus Verletzungen herausstellen würden, wurde von den Organisatoren unmittelbar ein Notfallplan in Kraft gesetzt, um die Vorbereitungen des Turniers während der verbleibenden zwei Wochen vor Beginn nötigenfalls auch ohne die direkte Mitwirkung des Turnierleiters mit Hochdruck fortsetzen zu können. Willkommene zusätzliche Unterstützung kam von 'S&G Goldstadt Cup'-Geschäftsführerin Fritzi Speidel-Zachmann und deren langjährigen Mitstreiterin Stephanie Rösch.
    Um Mitternacht gab Christian Kraus selbst per SMS Teilentwarnung und die Ergebnisse der klinischen Diagnose: Bruch des linken Oberschenkelhalses, die notwendige OP sei bereits für den nächsten Morgen angesetzt worden. Befürchtete Rückenverletzungen seien nicht diagnostiziert worden. Den voraussichtlichen Krankenhausaufenthalt bis zur Entlassung schätze er laut Aussage der behandelnden Ärzte auf zwölf Tage.
     
    Die planmäßig durchgeführte OP verlief komplikationslos. Nachdem der 32-jährige die Nachwirkungen der Vollnarkose überwunden hatte, nahm er bereits am Mittwochnachmittag des gleichen Tages die Zügel als Turnierleiter wieder in die Hand. Es folgten eine Menge Telefonate und die ersten kleineren Meetings. Den Verlauf des Sturzes schilderte der quirlige Apotheker so: "Ich habe im Grunde genommen ganz normal mit dem Pferd auf dem Turnierplatz gearbeitet, bis der Wallach aus unerfindlichen Gründen plötzlich mit allen Vieren in die Luft und gleichzeitig auch noch zur Seite sprang. Bevor ich mich versah, lag ich unten. Und der Boden des Springplatzes ist unter diesen Umständen schon verdammt hart."
     
    Mittlerweile ist Kraus im Zuge erster Reha-Maßnahmen bereits zeitweilig wieder auf den Beinen. Der Kontakt zu seiner Mannschaft besteht lückenlos via Handy. Wichtige Dinge lässt er sich in die Klinik bringen und bespricht sie vor Ort. Wer den tempramentvollen Turnierchef kennt, der weiß: Christian Kraus wird mit Sicherheit pünktlich zu Beginn der Süddeutschen Meisterschaften am 26. September wieder persönlich auf dem Turnierplatz sein. Er selbst visiert bereits kurzfristigere Ziele an: Schon bei der im zmk-Pforzheim stattfindenden Pressekonferenz am 22. September will er wieder voll mit dabei sein.
     

    Sa 06 Aug, 13:36 Uhr – Löningen-Boen
     
    Deutsche Meisterschaften Vielseitigkeit Ponies Löningen-Boen – 12. bis 14. September
     
    Pforzheim (zmk-Press) - Zum zweiten Mal in diesem Jahr ist das niedersächsische Löningen Schauplatz eines großen bundesweiten Pony-Vielseitigkeitsturnieres. Vom 12. bis 14. September ist der Reit- und Fahrverein Löningen-Böen-Bunnen Gastgeber der Deutschen Meisterschaft, zu der sich 56 Paare aus zehn Verbandsbereichen angekündigt haben.
     
    Drei Teilprüfungen müssen die jungen Talente auf dem Weg zum Titel bewältigen: Dressur (Freitag, ab 9 Uhr), Geländeritt (Samstag, ab 13 Uhr) und Springen (Sonntag, ab zirka 13.45 Uhr). Für den Geländekurs zeichnet der in den 70er Jahren hocherfolgreiche Vielseitigkeitsreiter Harry Klugmann verantwortlich.
     
     
     

    Sa 06 Aug, 14:31 Uhr – Pforzheim
     
    Nennungsergebnis zu SDPM in Pforzheim übertrifft kühnste Erwartungen
     
    Pforzheim (zmk-Press) - Strahlende Gesichter bei den Veranstaltern: Die gemeinsamen Anstrengungen des Organisationskomitees sowie die glanzvolle Aussicht auf ein großartiges Championat auf schon fast legendärem Turniergrund tragen ihre Früchte. Die Süddeutschen Ponymeisterschaften 2008 erleben bereits im Vorfeld der Veranstaltung eine solch überwältigende Resonanz aus den eingeladenen jugendlichen Reiterkreisen, dass selbst die kühnsten Erwartungen der Veranstalter gänzlich gesprengt wurden.
     
    Sowohl die Ponyreiter aus den sieben südlichen Bundesländern, die ihr diesjähriges Championat auf dem Gelände des Pforzheimer Reitervereins ausreiten, als auch die Jugendlichen und Junioren des Reiterring Hügelland, bei denen es um Ringmeisterschaft und Finals der Jugendförderung geht, zieht es in Scharen zu diesem einzigartigen Ereignis auf dem Pforzheimer Buckenberg.
     
    Nicht nur für Statistiker interessant: insgesamt werden 135 Ponies aus den sieben Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen und Thüringen an den Wettbewerben zur Ermittlung der diesjährigen Süddeutschen Dressur- und Springchampions auf dem Pforzheimer Buckenberg erwartet. Darüber hinaus werden noch eine Handvoll mehr, nämlich 140 Großpferde zu den Meisterschaften des Reiterring Hügelland und den Finals der Jugendförderung des Reiterring in die Goldstadt reisen, so dass vom 26. bis 28. September insgesamt 275 Pferde in Pforzheim zu Gast sein werden.
     
    Die Ponies werden im Verlauf der Championatsprüfungen über das letzte Septemberwochenende 420 mal in Dressur und Springen an den Start gehen, die Großpferde im Rahmen der Hügelland-Wettbewerbe 317 mal, sodass von Freitag bis einschließlich Sonntag insgesamt 731 Starts auf dem perfekt vorbereiteten Turniergelände des Reitsportzentrums auf dem Buckenberg erfolgen. Zeitlich gerechnet bedeutet dies insgesamt 50 Stunden Reitsport pur, davon 28 Stunden Ponysport. Im Springen sind die Ponies 13 Stunden gefordert, in der Dressur 15 Stunden. Ähnlich sieht es bei den Großpferden aus: von den insgesamt 22 Stunden entfallen auf die Springprüfungen 10 Stunden, auf die Dressuren 12 Stunden.
     
    Dieser überwältigende Zuspruch bewog die Veranstalter dazu, bereits am Freitag-Nachmittag mit einem gepackten Programm zu beginnen, das Samstag und Sonntag jeweils bereits ab 07:30 Uhr seine Fortsetzung findet. Ohne Unterbrechungen werden die insgesamt 25 Dressur- und Springprüfungen auf drei Wettkampfstätten parallel und gleichzeitig stattfinden, was wiederum die große Anzahl von zehn sorgfältig ausgewählten, hochkarätigen Richtern notwendig macht. Und neben dem starkbesetzten, turniererfahrenen Helferstab dem Organisationskomitee die Aufgabe stellt, mit Hochdruck die letzten Reserven an Helfern zu mobilisieren, um auch dieses Top-Turnier in gewohnt souveräner Manier zu meistern – so, wie vom PFRV über Jahrzehnte gelebter Turniertradition eben erwartet.
     

     
    So 17 Aug, 20:30 Uhr – Hannover
     
    DJM Hannover: Deutsche Nachwuchsmeister gekürt
     
    Hannover (fn-press). Während die Welt zur Zeit gebannt Richtung China und auf die Olympischen Spiele schaut, wurden in Hannover sechs neue Deutsche Meister in den Altersklassen Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter gekürt - die deutschen Olympiahoffnungen in Viereck und Parcours fürs kommende Jahrzehnt.
     
    Eigentlich waren es nur fünf Deutsche Meister, denn einer Reiterin gelang etwas bisher Einmaliges: Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) holte sich in der Dressur sowohl bei den Ponyreitern, als auch den Junioren den Titel. Mit dem 13-jährigen Paso Doble, mit dem sie erst vor Kurzem drei Goldmedaillen bei den Dressur-Europameisterschaften in Portugal gesammelt hatte, dominierte sie auch das nationale Starterfeld. Silber ging an Thea Felicitas Müller (Wuppertal) mit Highway, Bronze gewann Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Dreamy. Bei den Ponies verhalf der 18-jährige zehnmalige Mannschaftseuropameister Konrad v. Constantin-Lungau Sanneke Rothenberger zur Meisterschaft - für ihn selbst war es der dritte nationale Titel in seiner 15-jährigen Karriere. Im Rahmen der großen Meisterehrung trat der Wallach dann endgültig von der großen Sportbühne ab.
    Zu denen, die den Fuchswallach verabschiedeten, gehörte nicht nur seine Reiterin, sondern auch DJM-Turnierleiter Dr. Wilhelm Kröncke (Dorum) und dessen Kinder Nicolas und Kira Kröncke, die das Ausnahmepony in den Jahren 1997 beziehungsweise 1999 zu Doppeleuropameistern gemacht hatte. Komplettiert wurde der Rothenbergersche Erfolg in Hannover durch eine Silbermedaille für Sannekes Bruder, den aktuellen Pony-Doppeleuropameister Sönke Rothenberger mit Deinhard B. Die Bronzemedaille sicherte sich dessen EM-Mannschaftskameradin Florine Kienbaum (Gummersbach) mit Going East. Auch in der Altersklasse Junge Reiter hatten die Europameisterschaftsteilnehmer die Nase vorn. Es siegte dank eines Spitzenkürergebnisses Ann-Kristin Dornbracht (Iserlohn) mit Gryffindor vor Kirsten Sieber (Dortmund) mit Charly und Kathleen Keller (Bad Bevensen) mit Wonder FRH.
     
    Fast hätte es auch im Parcours einen Doppel-Meister gegeben. Nachdem er sich am Sonntagmorgen bereits den Meistertitel bei den Ponyreitern vor Lea Clausen mit (Mildstedt) mit Celina und Annika Kreuzer (Marienheide) mit Montpellier gesichert hatte, lag Maurice Tebbel (Emsbüren) mit seinem Pferd Merry Christmas auch bei den Junioren auf Goldkurs. Ein Fehler in der dreifachen Kombination machte den Traum vom zweiten Gold allerdings zunichte. Er musste sich mit Silber "begnügen". Der Titel bei den Junioren ging stattdessen an Josch Löhden (16, Heeslingen) mit Robbedoes, der sich damit für sein Pech in der Pony-Klasse revanchierte. Hier hatte ein Sturz für das vorzeitige Ende seines DM-Auftritts gesorgt. Bronze bei den Junioren holte sich Maximilian Schmid aus dem bayerischen Utting mit Cuckoo.
     
    Kaum weniger spannend als bei den Junioren war das Finale der Jungen Reiter, das ebenfalls ins zwei Umläufen ausgetragen wurde. Hier siegte trotz eines Fehlers am letzten Sprung Tobias Meyer (Bonstetten) mit der erst achtjährigen Annabell.Vize-Meister wurde Heiner Ortmann (Planetal-Kranepuhl) mit Ex escudo orior. Als einziger EM-Teilnehmer stand am Ende Christoph Brüse (Wachtberg) mit Atlanta auf dem Treppchen, er holte Bronze.
     
     

     
    So 17 Aug, 20:30 Uhr – Hannover
     
    Von Wassergräben, Fahnenschwenkern und neuen Deutschen Meistern ...
     
    Hannover – Sie waren patschnass am Ende des Tages, die neuen Deutschen Jugendmeister im Springen und in der Dressur – bis auf eine. Sanneke Rothenberger aus Bad Homburg, die sowohl in der Pony-Dressur, als auch bei den Junioren Gold gewann, hatte sich geschickt im Hintergrund gehalten, während die Kollegen und Kolleginnen „baden“ gingen im Wassergraben des Turnierplatzes im Reiterstadion Hannover. Dieses Bad war für die Mitbewerber der krönende Abschluss des Wochenendes: Was könnte schöner sein, als die Goldjungs und –mädchen zu „taufen“?
     
    Lauter Jubel, fröhliche Stimmung und allerlei Schabernack nach den Finalprüfungen prägten das Bild des Abschlusstages der Deutschen Jugendmeisterschaften 2008. So fand sich am Dressurviereck zur Siegerehrung der Finalprüfung eine muntere Schar von Fahnenschwenkern ein, um die Medaillenträger zu feiern, was bei einigen Dressurpferden höchstes Misstrauen auslöste. Angeregtes Gehopse im Viereck, das sieht man so häufig nicht bei Deutschen Meisterschaften, die Übung tat indes Wirkung: Der Jubel bei der großen Meisterehrung mit der Bundesfamilienministerin und DJM-Schirmherrin Ursula von der Leyen konnte die vierbeinigen Dressurstars dann gar nicht mehr erschüttern. Einer hat da sowieso ein gerüttelt Maß an Erfahrung – Konrad, das 18 Jahre alte Pony von Sanneke Rothenberger wurde aus dem Sport verabschiedet. 1997 bereits wurde Konrad mit Nikolas Kröncke (Dorum) Doppel-Europameister, 1999 mit Kira Kröncke (Dorum) nochmal und nun zum dritten Mal Deutscher Meister.
     
    Konrad wird künftig von Semmieke Rothenberger, der kleinen Schwester von Sanneke und Sönke, fit gehalten, gehegt und gepflegt und bringt der Jüngsten der Familie das Dressur-ABC bei.
     
    Als Neu-Bayer gewann Tobias Meyer (Bonstetten) für seinen neuen Landesverband Gold bei den Deutschen Meisterschaften der Jungen Springreiter und bedankte sich artig bei seinem Chef Wolfgang Puschak, der ihm die Stute Annabell für die DJM zur Verfügung stellte: „Er hat gesagt, Tobi du musst kämpfen, denn ich wollte mit zur EM und durfte nicht. Nun bin ich froh, dass ich hier die Deutsche Meisterschaft gewonnen habe. Das ist der bislang größte Erfolg meiner Laufbahn.“
     
    Über das ganze Gesicht grinsten Josch Löhden (Zeven) und Maurice Tebbel (Emsbüren). Beide sind miteinander befreundet und beide gewannen Gold. Löhden in der Junioren-Meisterschaft Springen, Tebbel bei den Ponyreitern. Dabei hatte Maurice den Junioren anfangs eine harte Konkurrenz geliefert und war auch in dieser Altersklasse gestartet. Erst im Finale konnte Josch Löhden an dem 14 Jahre jungen Emsbürener vorbei ziehen.
     
    Dr. Wilhelm Kröncke (Dorum), der mit seinen Mitstreitern nach sieben Jahren erneut eine Deutsche Jugendmeisterschaft organisierte – zuvor war das in Elmlohe geglückt – durfte sich über Komplimente von allen Seiten freuen. Das Gelände des Reiterstadions Hannover präsentierte sich von der besten Seite, davon konnten sich auch Zuschauer im In- und Ausland dank der Live-Übertragungen bei www.clipmyhorse.de überzeugen. Ob es nun erneut sieben Jahre dauern wird, bis Kröncke, der als Vater zweier ehemals hocherfolgreicher Dressurasse im Jugendsport über ein gerüttelt Maß an Erfahrung verfügt, erneut eine DJM anpackt, mochte der Mediziner noch nicht bestätigen. Sicher ist indes, dass Kröncke und sein Team reichlich Zuspruch für das Engagement bekamen. Sowohl von Rolf Schmidt (Feldatal), dem Jugendvertreter in der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), als auch von Ursula von der Leyen und von den Teilnehmern sowieso. Die können es schließlich am besten beurteilen. Rund 300 Teilnehmer aus 17 Landesverbänden kamen nach Hannover zur Deutschen Jugendmeisterschaft und bevölkerten das Gelände des Reiterstadions vier Tage lang.
     

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